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In einer Nachricht auf Greencarreports wird von der raschen Verfügbarkeit einer neuen Batterietechnologie gesprochen. Die Beteiligung des Elektroautopioniers Fisker macht die Meldung besonders intressant. Die beschriebene Solid State Batterie soll eine Beladung innerhalb von einer Minute und eine 2,5-fache Reichweite bisheriger Lithium Ionen Batterien ermöglichen.
Bezogen auf einen aktuelles BYD e6 Fahrzeug wären dann satte 1000 Kilometer im Tank möglich und die Ladezeit wäre geringer als beim konventionellen Tanken.
Die Ziele bis 2030 auf neue Verbrennungsmotoren verzichten zu können, wären mit solchen Vorteilen geradezu unterambitioniert. Bisher wird gespeicherte Energie in Form von fossilem Brennstoff in höchstem Maße importiert. Mit einer so leistungsfähigen Batterietechnologie würde die Verkehrsenergie zu regionaler Wertschöpfung.
Die Gelegenheiten sind gut, heute bereits in die Erzeugungsinfrastruktur, sprich in Photovoltaikanlagen mit Speichern zu investieren, um die ab 2023? kommenden E-Fahrzeuge bereits mit eigenem Strom tanken zu können.

Warum effektive Energiespeicher wie Pflanzenöl und deren Reststoffe bis dahin weiterhin in den Sprit gemischt wird, anstatt sie wie bereits 2008 vom Wissenschaftlichen Beirat der damaligen Bundesregierung empfohlen, zur Stabilisierung der Wind- und Photovoltaikproduktion zu nutzen, bleibt das Geheimnis der verschlungenen Entscheidungswege der Politik.